Die Regierungsparteien
CDU/CSU und SPD haben sich in der Nacht zum Freitag, 30. Mai 2008,
auf neue Vergütungssätze für Solarstrom geeinigt. Damit haben sie
den Weg für eine Novelle des Erneuerbaren-Energien-Gesetzes (EEG)
freigemacht. Sie soll kommende Woche im Bundestag beschlossen
werden. Dann sollen die Vergütungssätze für Strom aus
Photovoltaikanlagen auf Gebäuden in den Jahren 2009 und 2010 um
jeweils acht Prozent sinken, ab 2011 um jährlich neun Prozent.
Bislang hatte sich der Einspeisetarif jedes Jahr lediglich um fünf
Prozent verringert.
Die Vergütungssätze für Solarstrom aus Freiflächenanlagen würden in
den Jahren 2009 und 2010 um jeweils zehn Prozent statt um die
bislang gültigen 6,5 Prozent gesenkt. In Deutschland besitzen
Freiflächenanlagen einen Marktanteil von zehn Prozent und gelten als
Exportschlager. Ganz gestrichen werden soll nach dem Willen der
Koalition auch der bislang gewährte Förderbonus für
gebäudeintegrierte Photovoltaikanlagen. Eine Deckelung der
Solarförderung werde es aber nicht geben, hieß es laut
Europressedienst aus informierten Kreisen.
Quelle: DGS.de